Neue Rabattverträge – viele Patienten erhalten neue Medikamente Mit schöner Regelmäßigkeit müssen sich viele Patienten immer wieder an neue Medikamente, andere Produktnamen oder fremd wirkende Verpackungen gewöhnen. Für AOK-Versicherte gelten zum Beispiel seit dem 1. Januar 2008 bundesweit neue Rabattverträge über insgesamt 22 Wirkstoffe, auf der Ebene der Bundesländer kommen seitdem zusätzliche Verträge über weitere Wirkstoffe hinzu. Fast täglich schließt irgendeine Kasse mit irgendeinem Hersteller einen Rabattvertrag, die Apotheken werden im 2-Wochen-Rhythmus per Datendienst über die Änderungen informiert. Der Apotheker ist verpflichtet, vor der Abgabe des verordneten Arzneimittels zu prüfen, ob diebetreffende Krankenkasse für diesem Wirkstoff einen Rabattvertrag mit einem Hersteller abgeschlossen hat und mit welchem. Nur Arzneimittel, die diesem Vertrag entsprechen, dürfen an die jeweiligen Versicherten abgegeben werden. Allein die Prüfung dieser Zusammenhänge kann in der Apotheke einige Zeit dauern. In der Dom-Apotheke sorgt eine leistungsfähige EDV dafür, dass die damit verbundene Verzögerung minimal bleibt. Neben dem Zwang zur Umgewöhnung besteht für die Patienten auch die Gefahr, dass die Apotheken die neuen Arzneimittel nicht vorrätig haben, weil die mit den verschiedenen Rabattverträgen verbundene Vielzahl von verschiedenen Produkten mit dem gleichen Wirkstoff ein sehr breites Sortiment erfordert. Hier sind die Kunden der Dom-Apotheke im Vorteil: Das umfangreiche Lager der großen Innenstadt-Apotheke deckt nahezu jeden Rabattvertrag ab, schon in der Vergangenheit musste kaum einmal ein Kunde zum zweiten Mal in die Apotheke kommen, um das von seiner Krankenkasse zugelassene Medikament zu erhalten. Die Rabattverträge ermöglichen den Krankenkassen einen günstigen Einkauf vielgebrauchter Medikamente und tragen so zur Beitragssatzstabilität bei. Die Kehrseite der Medaille ist die mit der Umstellung verbundene Verunsicherung der Betroffenen und gelegentlich die mangelnde Verfügbarkeit der Rabattvertragsarzneimittel, In der Dom-Apotheke nehmen wir uns deshalb für jeden Kunden die notwendige Zeit, alle Medikamente genau zu erklären, auch bei „Hochbetrieb“. Größe, Farbe und Arzneiform (Tablette, Dragee, Kapsel) können bei verschiedenen Herstellern ganz unterschiedlich sein, darauf muss der Patient sich einstellen. Lieferengpässe sind allerdings bei uns äußerst selten...
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